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Wer ist der Guru und braucht es ei­nen äu­ße­ren Leh­rer für den in­ne­ren Yo­ga­weg?

Ende Sep­tem­ber hat­te ich die Ehre Ni­tya Mo­han per­sön­lich bei zwei ih­rer Work­shops (Yoga for Wo­men, Sound for Well­be­ing) in Bad Tölz ken­nen­zu­ler­nen. Ab­so­lut be­ein­dru­ckend war für mich ihre De­mons­tra­ti­on zum Ve­dic Chan­ting – was für eine Ge­dächt­nis- und Kon­zen­tra­ti­ons­leis­tung da ge­for­dert wird. Ich bin mir des Pri­vi­legs be­wusst und zu­tiefst dank­bar die Mög­lich­kei­ten ge­habt und zu ha­ben alle vier „Mo­hans“ per­sön­lich zu tref­fen und mitt­ler­wei­le als mei­ne Lehrer*innen zu be­nen­nen.

Au­then­tic wis­dom and prac­ti­ce – bes­ser kann es von mir nicht be­schrie­ben wer­den, was in die­ser Fa­mi­lie ge­lehrt wird. Ihr Un­ter­richt ist ge­prägt von fun­dier­ten Kennt­nis­sen der his­to­ri­schen Quel­len­tex­te, In­te­gra­ti­on der Er­run­gen­schaf­ten der mo­der­nen Wis­sen­schaft in die Leh­re, Be­rück­sich­ti­gung un­se­res west­li­chen Le­bens­stils, tie­fer Dank­bar­keit über ih­ren Leh­rer Sri Krish­na­macha­rya und den Über­lie­fe­run­gen der Leh­ren der al­ten Wei­sen so­wie jahr­zehn­te­lan­ger ei­ge­ner Yoga­praxis. Ich schät­ze es sehr Ansprechpartner*innen für (auch kri­ti­sche) Fra­gen zu ha­ben und ehr­li­che – auf Er­fah­rung und Wis­sen ba­sie­ren­de – Ant­wor­ten zu er­hal­ten.

Sei­nen frei­en Wil­len und sei­ne Ei­gen­ver­ant­wor­tung auf­zu­ge­ben und die­sen an seine/n Lehrer*in oder an eine re­li­giö­se In­sti­tu­ti­on ab­zu­tre­ten, deu­tet je­den­falls auf ein fal­sches Ver­ständ­nis des Guru-Prin­zips hin. Dies hat in der Ver­gan­gen­heit – ja, auch im Yoga – schon ge­nug Macht­miss­brauch er­mög­licht. In die­sem Zu­sam­men­hang möch­te ich auch auf den Film „Ku­ma­ré – Ein wah­rer Film über ei­nen fal­schen Pro­phe­ten.“ hin­wei­sen.

Also es braucht nicht zwin­gend ei­nes Guru. Falls du je­doch eine Yo­ga­leh­re­rin suchst, die dich auf Au­gen­hö­he – auf Er­fah­rung und Wis­sen ba­sie­rend – un­ter­rich­tet und au­then­tisch auf dei­nem Weg zu mehr Selbst­wirk­sam­keit und Wohl­be­fin­den be­glei­tet, freue ich mich über dei­ne Kon­takt­auf­nah­me.

  • Putzt Du im Sommer auch keine Zähne?

    War­um es sich lohnt, dran­zu­blei­ben – auch im Som­mer. Yoga am See – das war mein neu­es dies­jäh­ri­ges Som­mer-An­ge­bot. Ich hat­te mich sehr dar­auf ge­freut je­den Sonn­tag­mor­gen die Mat­ten im Strand­bad Au­gus­ti­ner am Wörth­see aus­zu­rol­len und dort zu un­ter­rich­ten. Die Rea­li­tät sah al­ler­dings so aus: Ich war da, meist al­lein. Kann mir bit­te je­mand er­klä­ren, war­um vie­le der Yo­ga­schü­ler von Juni bis S...

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  • Soziale Arbeit durch Yoga

    100% Yoga jen­seits des Life­style Yo­gas. Mit dem Pro­gramm YOGAHILFT schafft Yoga für alle e.V. Zu­gang zu Teil­ha­be und Prä­ven­ti­on für Men­schen in Not. Der Ver­ein setzt sich da­für ein, dass Yoga ein struk­tu­rel­ler Be­stand­teil von So­zia­ler Ar­beit und Bil­dung wird. OMY! – Yoga für Men­schen 60+ ist ein nied­rig­schwel­li­ges Teil­ha­be- und Prä­ven­ti­ons-An­ge­bot auch für Men­schen in Al­ters­ar­mut*. Ar­mut ...

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  • Kuhrios?

    Viel­leicht fragt ihr euch wie­so im Logo von Ha­tha Yoga mit Tine eine Kuh ab­ge­bil­det ist. Ist das etwa Nan­di, das Reit­tier von Shi­va? Oder ist es eine „nor­ma­le“ hei­li­ge Kuh, wie sie ei­nem in In­di­en auf der Stra­ße, auf dem Markt, im All­tags­le­ben oft be­geg­net? Oder ist es ein Nutz­tier, ein Sym­bol für den Ort der Yo­ga­stun­den (die Stun­den fin­den ja auf ei­nem Bio Bau­ern­hof statt)? Oder ist ...

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  • Einfach sein

    Ein Zu­stand den wir in un­se­rem west­li­chen Life­style im­mer we­ni­ger ken­nen. Groß ge­wor­den mit den An­for­de­run­gen ei­ner Leis­tungs­ge­sell­schaft fällt es vie­len von uns schwer ein­fach mal zu ent­span­nen ohne sich da­für recht­fer­ti­gen zu müs­sen. Selbst schon Grund­schul­kin­der wer­den am Nach­mit­tag von ei­nem Ter­min zum nächs­ten ge­hetzt und die Rent­ner be­fin­den sich mitt­ler­wei­le im Un­ru­he­stand. Hin­ge­gen al...

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  • Freundlichkeit

    Frisch zu­rück aus Grie­chen­land. Wer mich et­was län­ger kennt, hat wahr­schein­lich schon be­merkt, dass ich sehr ger­ne auf Rei­sen bin. Im Au­ßen und auch im In­nen. In der Yo­ga­phi­lo­so­phie habe ich ge­lernt, dass das Kul­ti­vie­ren der vier Bha­va­nas (be­deu­tet über­setzt in etwa die vier Herz­qua­li­tä­ten) auf dem Yo­ga­weg durch­aus als er­stre­bens­wert gilt. Ich weiß nicht ob sich vie­le Nord­grie­chen mit Yoga u...

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