
Putzt du im Sommer auch keine Zähne?
Warum es sich lohnt, dranzubleiben – auch im Sommer.
Yoga am See – das war mein neues diesjähriges Sommer-Angebot. Ich hatte mich sehr darauf gefreut jeden Sonntagmorgen die Matten im Strandbad Augustiner am Wörthsee auszurollen und dort zu unterrichten. Die Realität sah allerdings so aus: Ich war da, meist allein. Kann mir bitte jemand erklären, warum viele der Yogaschüler von Juni bis September von Yoga nichts wissen wollen? Ja, es gibt saisonale Dinge wie Obst oder Ski fahren, doch meine Yogapraxis gehört nicht dazu. Yoga ist wie ein guter Freund, ein freundlicher Begleiter, der uns lehrt, innere Stärke und Gelassenheit zu entwickeln. Meine Yogapraxis hilft mir, mich immer wieder mit mir selbst zu verbinden, Stress abzubauen und körperlich und seelisch in Balance zu bleiben bzw. zu mehr Klarheit und Wohlbefinden zurückzufinden. Dafür bedarf es allerdings auch abhyāsa (so etwas wie dranbleiben, beständiges Üben) und tapas (hier sind nicht die spanischen kleinen Köstlichkeiten gemeint, sondern Disziplin, Leidenschaft für die Praxis) wie wir bereits aus dem Yoga Sūtra von Patañjali wissen…