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Wer ist der Guru und braucht es einen äußeren Lehrer für den inneren Yogaweg?
Ende September hatte ich die Ehre Nitya Mohan persönlich bei zwei ihrer Workshops (Yoga for Women, Sound for Wellbeing) in Bad Tölz kennenzulernen. Absolut beeindruckend war für mich ihre Demonstration zum Vedic Chanting – was für eine Gedächtnis- und Konzentrationsleistung da gefordert wird. Ich bin mir des Privilegs bewusst und zutiefst dankbar die Möglichkeiten gehabt und zu haben alle vier „Mohans“ persönlich zu treffen und mittlerweile als meine Lehrer*innen zu benennen.
Authentic wisdom and practice – besser kann es von mir nicht beschrieben werden, was in dieser Familie gelehrt wird. Ihr Unterricht ist geprägt von fundierten Kenntnissen der historischen Quellentexte, Integration der Errungenschaften der modernen Wissenschaft in die Lehre, Berücksichtigung unseres westlichen Lebensstils, tiefer Dankbarkeit über ihren Lehrer Sri Krishnamacharya und den Überlieferungen der Lehren der alten Weisen sowie jahrzehntelanger eigener Yogapraxis. Ich schätze es sehr Ansprechpartner*innen für (auch kritische) Fragen zu haben und ehrliche – auf Erfahrung und Wissen basierende – Antworten zu erhalten.
Seinen freien Willen und seine Eigenverantwortung aufzugeben und diesen an seine/n Lehrer*in oder an eine religiöse Institution abzutreten, deutet jedenfalls auf ein falsches Verständnis des Guru-Prinzips hin. Dies hat in der Vergangenheit – ja, auch im Yoga – schon genug Machtmissbrauch ermöglicht. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf den Film „Kumaré – Ein wahrer Film über einen falschen Propheten.“ hinweisen.
Also es braucht nicht zwingend eines Guru. Falls du jedoch eine Yogalehrerin suchst, die dich auf Augenhöhe – auf Erfahrung und Wissen basierend – unterrichtet und authentisch auf deinem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden begleitet, freue ich mich über deine Kontaktaufnahme.